Integration

In Berlin leben der Zeit gut 45.000 geflüchtete Menschen, die meisten aus Syrien, dem Irak, Iran und Afghanistan.

Es war eine Mammutaufgabe, diese Menschen innerhalb von kürzester Zeit mit Unterkunft, Essen Trinken, Kleidung und ärztlicher Hilfe zu versorgen. Es bleibt eine gesellschaftliche Herausforderung, auch zukünftig diesen Menschen, die sich bei uns eine neue Zukunft aufbauen wollen, entsprechende Hilfestellung zu geben.

Allein im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf haben wir über 4600 Menschen in 14 Einrichtungen untergebracht. Die über 1000 schulpflichtigen Kinder gehen in insgesamt 106 Willkommensklassen an den 69 Schulen im Bezirk um Deutsch zu lernen.

Auch ihre Eltern lernen Deutsch. Entweder in der Volkshochschule oder in Sprachkursen bei privaten Bildungsträgern durch das Jobcenter oder privat durch Ehrenamtliche.

Gerade der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ist ein Musterbeispiel für gelungene Willkommenskultur. Anfangs nur mit Hilfe des Ehrenamts, neuerdings zunehmend durch Hauptamtliche tritt eine Normalisierung bei der Bewältigung der gemeinsamen Aufgabe ein. Nach der Phase der Notunterbringung folgt jetzt die Phase für die Menschen, die eine Bleibeperspektive in Deutschland und Berlin haben. Nämlich die Vermittlung in Arbeit und Wohnraum. Ich begleite und fördere diesen Prozess im Rahmen meiner Zuständigkeit und bin sicher, dass wir diese Herausforderung meistern werden.